»Lernende Verwaltungen« ist ein Projekt, das acht Städte aus drei Ländern rund um den Bodensee über die Grenzen hinweg miteinander verbindet.
Die Städte im Projekt sind
Aus Deutschland:
• Friedrichshafen
• Konstanz
• Radolfzell
• Überlingen
Aus Österreich: • Dornbirn
• Feldkirch
Aus der Schweiz: • Kreuzlingen
• Schaffhausen
Das Städtenetzwerk dient dem Austausch von Wissen und Erfahrungen durch interkommunale Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Die Kommunen aller drei Länder stehen vor ähnlichen Herausforderungen, denen sie gemeinsam begegnen wollen. Der Modernisierungs- und der gleichzeitige Kostendruck auf die Stadtverwaltungen sind unabhängig vom Land gleichermaßen gegeben.
Die acht Netzwerkstädte wollen in fachspezifischen Arbeitsgruppen aktuelle Fragestellungen grenzüberschreitend diskutieren und gemeinsame zielgerichtete Weiterbildung und Workshops organisieren.
Lernende Verwaltungen ist ein Projekt im Rahmen des Interreg IIIA-Programmes »Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein« der Europäischen Union. Mit den Geldern aus dem Programm soll die nachhaltige wirtschaftliche Weiterentwicklung der Region gefördert und Netzwerke aus- und aufgebaut werden. Damit erhält die Zusammenarbeit rund um den Bodensee einen neuen Schub. Ein wichtiger Schritt zum gemeinsamen Europa.
Aktuelles
Städte der Lernenden Verwaltung bilden gemeinsam grenzübergreifend aus [25. Sep. 2007]
Die operative Gruppe Integration/ Migration hat mit Unterstützung der OG Lehrlingsaustausch ein Ausbildungsmodul zum Thema "Interkulturelle Vielfalt in den Verwaltungen" erarbeitet, das nun in gemeinsamen grenzübergreifenden Seminaren durchgeführt wird.
Am 4. und 5. Oktober 2007 findet das erste Modul in Kreuzlingen statt. Bewußt wurde das Release der Modulreihe auf den Termin der Interkulturellen Woche Konstanz-Kreuzlingen gelegt, um so die Aufmerksamkeit auf das Thema zu erhöhen. Die jungen Auszubildenden werden zusammen mit dem Referenten auch eine Veranstaltung der Interkulturellen Woche besuchen und das Thema "Migration und Alter" bearbeiten. Auch dieses Thema ist zukunftsweisend, berücksichtigt man die demographischen Entwicklungen.
Ein solches Kompetenztraining rüstet die jungen städtischen Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter für die Zukunft; denn immer mehr Menschen, die ihre Anliegen als Kunden und Kundinnen den Verwaltungen vortragen, haben einen sog. Migrationshintergrund. Es kann bei diesen Gesprächen aufgrund kultureller Differenzen zu Mißverständnissen kommen oder auch zu Verständigungsproblemen kommen. Hintergrundwissen und Handlungsstrategien helfen diesen Kundenkontakt erfolgreich zu gestalten.